Fanny Dobler: Ausstellungsbericht – Die Antwort lautet: NEIN
Exhibition Report
2025
Published on literaturstadt.de
Vor mir liegt ein Netz, gespannt aus Verweisen. Ich klicke mich durch Websites und Buchtitel, auf der Suche nach einem Anhaltspunkt oder eher: nach einem Anfang. „Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura“, lese ich, ein Roman von Irmtraud Morgner, der im Rahmen der Begleitveranstaltung „Schreiben heißt schreien – Lesekreis und Leseklub mit Franziska Haug und Alexandra Ivanaova“ gelesen und besprochen wurde. Wikipedia schreibt, der Roman sei in der DDR erstmals 1974 erschienen, 1976 dann auch in der BRD. Ich lese weiter: Es handle sich um einen sogenannten „Montageroman“, eine literarische Technik, die darauf basiert, dass unterschiedliche Texte zusammengefügt werden, wodurch diverse Sprachebenen und Stile in Bezug zueinander stehen.
Walter Benjamin sagt, das Montierte unterbreche den Zusammenhang, in den es gestellt wird.